
Foto: Carl de Canedido
Baldeneysee eine der schönsten Reviere zum Radfahren
Essen, Baldeneysee, 29. April 2026. Am Samstag, 2. Mai, fällt um 13:15 Uhr der offizielle Startschuss: Oberbürgermeister Thomas Kufen und Simone Raskob, Geschäftsbereichsvorständin für Umwelt, Verkehr und Sport, eröffnen die Aktion in der Grünen Mitte vor der Eisdiele La Luna. Direkt im Anschluss will die Stadt den neuen Stadtradeln-Star 2026 vorstellen. Dann geht es gemeinsam auf die rund 35 Kilometer lange Eröffnungstour des Allgemeiner Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). Die Route bleibt bis kurz vor dem Start geheim, verspricht aber eine entspannte, weitgehend flache Strecke. Gut möglich, dass auch der Baldeneysee wieder eine Rolle spielt, denn kaum ein Ort in Essen steht so sehr für Freizeit, Bewegung und Lebensqualität wie das Ufer zwischen Regattaturm, Villa Hügel, Stauwehr Werden und Kampmannbrücke.
Drei Wochen Radeln für Klima, Gesundheit und Stadtleben
Vom 2. bis 22. Mai sammelt Essen wieder Radkilometer – privat wie beruflich. Mitmachen können alle, die in Essen wohnen, arbeiten, zur Schule gehen oder in einem Verein aktiv sind. Teams lassen sich unkompliziert über www.stadtradeln.de/essen oder die Stadtradeln-App gründen oder finden. Ab dem 2. Mai können die gefahrenen Strecken direkt digital erfasst werden. Parallel läuft in NRW das Schulradeln, das besonders Grund- und weiterführende Schulen anspricht. Für ältere Jahrgänge gibt es 2026 sogar einen Kreativwettbewerb, der das Thema Mobilität spielerisch erweitert.
Warum sich Mitmachen lohnt
Stadtradeln ist längst mehr als ein Wettbewerb. Seit 2008 ruft das Klima-Bündnis Kommunen dazu auf, ein Zeichen für nachhaltige Mobilität zu setzen. Essen ist seit 2012 dabei – und die Resonanz wächst stetig. Jede Fahrt, die nicht mit dem Auto, sondern mit dem Rad zurückgelegt wird, spart CO₂, entlastet die Straßen und zeigt, wie entschleunigend es ist, mit dem Fahrrad sein Ziel zu erreichen. Denn weniger Autoverkehr macht eine Stadt auf jeden Fall lebenswerter. Und mal ehrlich: Bei dem anhaltend guten Wetter gibt es kaum einen besseren Moment, um das Auto stehen zu lassen und aufs Rad umzusteigen. Gerade am Baldeneysee zeigt sich, wie viel entspannter Mobilität sein kann, wenn man sie nicht durch die Windschutzscheibe erlebt.
Aufruf an die Baldeneysee-Community
Wenn du in Essen lebst, arbeitest oder zur Schule gehst: Mach mit! Gründe ein Team, tritt einem bei oder motiviere deine Kollegen, Freunde oder Nachbarn. Jede Runde um den Baldeneysee, jeder Weg zur Arbeit, jeder kleine Einkauf zählt. Praktischer Nebeneffekt: Die nervige Parkplatzsuche fällt weg.






