
Foto: Lila la Loop
Hush Puppies – Südstaaten Soul-Food für den Baldeneysee
Hush Puppies sind kleine, frittierte Maismehlbällchen, die ursprünglich aus der amerikanischen Südstaaten-Küche stammen. Ihr kurioser Name soll auf eine alte Gewohnheit der Soldaten bzw. Jäger zurückgehen: Um bellende Hunde ruhigzustellen, warf man ihnen diese heißen Teigstücke zu – begleitet vom Ruf „Hush, puppies!“. Wer sie zuerst zubereitet hat, ist nicht eindeutig überliefert, doch sie gelten als Klassiker der Südstaaten-Gastronomie, besonders beliebt bei Fischgerichten und ein Muss beim Barbecue.
Pur oder mit Dips
Geschmacklich sind Hush Puppies ein echtes Soul-Food-Erlebnis: außen goldbraun und knusprig, innen weich und würzig mit einem Hauch Süße vom Maismehl bringen sie alles mit, was diese kleinen Bällchen so unwiderstehlich machen. Sie lassen sich wunderbar mit Dips wie Aioli, scharfer Sauce oder Kräuterquark kombinieren – oder ganz pur genießen, ganz knusprig und direkt aus dem Frittierfett.
Hush Puppies mit Ruhrpott-Taste
Und was hat das mit dem Ruhrgebiet zu tun? Eine ganze Menge! Klassischerweise liebt man im Kohlenpott herzhafte, unkomplizierte Gerichte, die den Geldbeutel schonen und bei denen der Genuss nicht zu kurz kommt. Ob auf dem Wochenmarkt in Werden oder beim Straßenfest in Kupferdreh – Hush Puppies passen perfekt in die kulinarische Landschaft des Reviers. Mit einem Schuss Curry oder einer Röstzwiebeln bekommen sie den richtigen Ruhrpott-Taste.
Dieses Rezept verbindet amerikanische Südstaaten-Tradition mit Ruhrpott-Kulinarik – eine echte Cross-over-Beilage oder -Snack für alle, die es knusprig mögen.
| Zubereitungszeit | Portionen | Schwierigkeit | Küche |
|---|---|---|---|
| 25 Minuten | 4 | einfach | Deutsch |
Zutaten
2 Eier
100 g Zucker
125 g Mehl
2 TL Backpulver
1/4 TL Salz
120 g Maismehl
Außerdem 1 l Sonnenblumenöl

Zubereitung
1. Eier und Zucker verrühren. Mehl und Backpulver sieben. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten und einige Minuten stehen lassen.
2. In der Zwischenzeit das Öl in einem breiten Topf auf 180°C erhitzen. Teig mithilfe von 2 Teelöffeln in das Fett gleiten lassen. Unter Wenden rund 4 Minuten ausbacken. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen und sofort servieren.
| Rezept von: |
|---|
| Bianca Killmann |